Titus

Am Sonntagmorgen, einen Tag nach dem errechneten Termin, knackte es um 6.53h in meinem Unterleib, als ich dabei war mich im Bett nochmal umzudrehen. Ein Schwall Fruchtwasser lief aus mir raus und ich bekam einen großen Schreck, da ich gerade in diesem Moment nicht darauf vorbereitet war. Als ich auf der Toilette saß und immer mehr Fruchtwasser aus mir heraus lief, fing ich erst an zu realisieren, dass es jetzt bald endlich losgehen würde. Mein Freund war auch etwas überrumpelt mit der Situation und wischte erst mal den Fußboden.

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Unser viertes Kind sollte auch wieder Zuhause auf die Welt kommen. Und Gabriele sollte uns begleiten und unterstützen. Das stand völlig außer Frage. Die Schwangerschaft war mühsam und anstrengend. Ich sehnte mich nach dem Ende, auch wenn ich einen ziemlichen Respekt vor der Geburt hatte. 

Am Sonntag den 20.07.2014 sollte es endlich soweit sein. Es war ein sehr heißer Tag und wir waren im Freibad als mittags die ersten starken und regelmäßigen Wehen einsetzten. Ich verzog mich nach unser Heimkehr sofort ins Bett döste vor mich hin und konnte so die regelmäßigen Wehen gut aushalten. Nachmittags bekamen wir ungewöhnlich viel Besuch und das Wohnzimmer war voller Leben.

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Vorher. Seit Tagen kommen und gehen unregelmäßige, leichte Wehen. Ich freue mich darüber. Ich freue mich so auf unser Baby und die Geburt. Es ist Donnerstag. Lukas geht zur Arbeit. Ich schlafe noch etwas, mache ein bisschen Yoga, gehe etwas spazieren. Seit einigen Tagen kann ich das Warten, die ruhigen, entspannten Tage voller Vorfreude genießen. Auch heute wieder Wehen. Stärker als die Tage zuvor und den ganzen Tag über. Unregelmäßig, aber doch regelmäßig. Bleiben auch als meine Eltern Nachmittags zu Besuch kommen. Ich sage ihnen nichts. Freue mich still. Frage mich, ob unser Baby sich auf den Weg macht.

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Mittwoch 30.09.2015 

Schon tagsüber habe ich gespürt, dass es ganz bald los geht. Die Anspannung in mir wuchs und sicherlich auch die Angst - obwohl oder gerade weil es das 2. Kind war - vor der Geburt.

Ich beschloss früh schlafen zu gehen. Gegen 23:00 Uhr wurde wurde ich wach und stellte fest, dass ich eine Zeichenblutung hatte. Aus der Vermutung wurde Gewissheit … jetzt dauert es nicht mehr lange. Aufgeregt bin ich zu meinem Mann ins Arbeitszimmer gelaufen und gemeinsam haben wir beraten, wie es jetzt weiter geht. Klar war, wir sagen Gabriele erst mal Bescheid. Also rief ich auf der Festnetznummer an und erreichte statt wie erwartet den AB gleich Gabriele persönlich. 

Da es ab Zeichenblutung entweder schnell gehen oder noch 2 Wochen dauern kann und ich auch keine starken Wehen hatte, beschlossen wir zunächst zu schlafen und am nächsten Morgen noch einmal zu telefonieren bzw. uns eben nachts zu sehen, wenn es los gehen sollte.

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