Hebamme Jenny Grallert

 
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Jenny, Du bist selbst Mutter. Was hat Dich bewogen Hebamme zu werden?

Hebamme war ich schon bevor ich selbst Mutter wurde. Es war die Idee meiner Mutter als ich 14 war. Ich dachte eine Nacht darüber nach und fand, dass das gut passt. Ich mochte schon immer Babys und konnte mir auch sehr gut vorstellen, mit Erwachsenen zu arbeiten. Das hielt ich dann für eine gute Möglichkeit beides zu haben und das bei einem sehr schönen und wichtigen Ereignis, wie der Geburt, der Zeit davor und danach.

Frauen die Möglichkeit zu geben, ihre Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett so zu erleben, dass sie ihr Leben lang Kraft und Stärke daraus ziehen können, würde ich heute sagen.

Mir war immer klar, dass ich meine Kinder zu Hause gebären möchte. Ich war und bin sehr glücklich und dankbar, dass sie zu Hause geboren worden sind. Mein Mutterdasein hat mir die Augen geöffnet für die große Kompetenz von Babys und das Verstehen der Bedürfnisse von Babys und Eltern. Das gilt ganz besonders für das Stillen und Tragen.

Wie vielen Familien hast Du als Hebamme bereits begleitet?

In den vergangenen 22 Jahren habe ich über 10.000 Familien als Hebamme in Hamburg und London betreut. Dabei liegt mir besonders die natürliche Geburt am Herzen. Das fasziniert und berührt mich immer wieder aufs Neue. Mit Gabriele und Jella im Team kann ich die Frauen begleiten und eine gesunde Balance von Arbeit und Familie leben.

Was macht die Hausgeburt so besonders?

Jede Geburt ist etwas Besonderes und Einzigartiges. Es ist mein Wunsch, dass die überwiegende Zahl der Frauen ihre Kinder mit kompetenter Hebammenbegleitung zu Hause bekommen kann. Und damit für jede Frau, die mehr medizinische Hilfe braucht, im Krankenhaus ausreichend Zeit und Betreuungsmöglichkeit da wäre.

Bei der Hausgeburt schätze ich die 1:1-Betreuung und zu wissen, was sich die Frauen und Familien wünschen. Vorher abklären zu können, was möglich ist und damit das in uns gesetzte Vertrauen erfüllen zu können, um diesen ganz natürlichen Prozess ungestört mit der erforderlichen Zeit, Geduld, Ruhe und Akzeptanz verlaufen lassen zu können und so gegebenenfalls Schwierigkeiten zu erkennen und aus dem Weg zu räumen.