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Geburtsbericht - Emma
 
"Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich eine so professionelle und fürsorgliche Begleitung durch Johanna und Lisa während der Schwangerschaft und der Geburt erleben durfte."

 

Nachdem ich nachmittags einen langen Spaziergang gemacht hatte, war ich abends ganz schön platt und musste mich ausruhen. Ich lag wach im Bett und konnte trotz der Müdigkeit einfach nicht einschlafen. Also versuchte ich es mit Atemübungen. Bald wurde mir klar „Ich habe Wehen.“ Da ich schon eine Woche zuvor solche Wehen hatte und diese mit einem Bad wieder beruhigen konnte, dachte ich „Ich nehme ein Bad, das geht dann schon wieder vorbei.“ Ich weckte meinen Freund um ihm zu sagen, dass ich Wehen hatte, er solle aber weiterschlafen. Um halb zwei lag ich in der Badewanne, die Wehen wurden, entgegen meiner Vermutungen nicht weniger, sondern heftiger. Mein Freund kam dazu, ich übte mich in der Atemübung (der einfachsten die ich vorher gelernt hatte und die Einzige die mir jetzt noch einfiel). Nachdem ich mich übergeben hatte, realisierte ich plötzlich „Nein, die Wehen gehen nicht mehr weg ... es wird Ernst.“ Um halb vier, immer noch in der Badewanne, bat ich meinen Freund, Lisa anzurufen. Nachdem er ihr kurz die Situation schilderte, telefonierten wir. Ich veratmete 1-2 Wehen am Telefon und Lisa sprach mir gut zu. Sie fragte mich ob sie kommen sollte. Im ersten Moment war ich mir unsicher. Auf der einen Seite könnte es noch Stunden dauern, auf der anderen Seite waren die Wehen so heftig, dass ich mir nichts mehr wünschte als eine Person die mich in diesem Moment 100% unterstützt. Als sie fragte: „Emma, was brauchst Du gerade?“ war mir klar: „Ich möchte, dass Du kommst.“ Als Lisa kam, war ich mittlerweile wieder im Bett, die Fruchtblase war geplatzt, und ich versuchte unter den jetzt fast unerträglichen Schmerzen, weiterhin tief ein und auszuatmen. Ich sah Lisa an und sagte „Ich kann nicht mehr.“ woraufhin sie mir viel Mut zusprach und mir versicherte, dass ich das großartig mache. Diese Unterstützung hat mir so viel Zuversicht und Kraft gegeben. Schnell wurden die Herztöne kontrolliert, alles war in Ordnung. Trotz der Schmerzen und meinem vermeintlich unkontrollierten Körper, wusste ich, alles ist so wie es sein soll. Das hat mich bestärkt weiterhin so gut es geht, mich auf meine Atmung zu konzentrieren. Eine Stunde später, um halb sechs ist unsere Tochter zur Welt gekommen. Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich eine so professionelle und fürsorgliche Begleitung durch Johanna und Lisa während der Schwangerschaft und der Geburt erleben durfte. Dieser Prozess habt mir so viel Mut und Selbstvertrauen gegeben.

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